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Wir haben einen neuen Kühlschrank! Die Tatsache allein rechtfertigt noch keinen Wiki-Eintrag. Aber da hier eh niemand was schreibt ist diese Meldung immerhin besser als garkein Eintrag.
Ausserdem besitzt Sandra jetzt einen eigenen Computer. Von Jürgen. Leider ohne Maus, Tasten und Monitor. Und ohne Festplatte, dafür mit (Knoppix-) CD Rom Laufwerk!!
Spenden sind erwünscht und gehen direkt an den Bedürftigen (Rechner).
Ob das Gerät letzten Endes eine Spende an die Person selbst (die wie allgemein bekannt eher auf Ma(r)c steht) oder an das Zimmer war bleibt offen, muss aber noch diskutiert werden.
Demnächst finden bei uns Dreharbeiten statt. Die Organisation des Catering, Technik, Bühne, Shuttleservice, Betreuung der Hauptdarsteller, Komparsen-Casting läuft auf Hochtouren. Von den Hausbewohnern hat sich offiziell noch niemand (weder dafür noch) dagegen ausgesprochen. Deswegen ist es hiermit offiziell. Immerhin besteht Informationspflicht.
Mein Kommentar dazu ist lediglich, dass es nicht allzu viel Spass macht, ein in M$-Word verschicktes Drehbuch auf einer 80x25 Textkonsole zu lesen. Immerhin weiss ich jetzt, dass ein Ben und eine Yannik mitspielen, aber so ein nettes Abstract als Einführung in das Stück, wäre doch ganz nett gewesen. Wahrscheinlich mag ich aber generell keine Drehbücher, weil diese Regieanweisungen was diktatorisches an sich haben.
Bin mal gespannt, ob der Beleuchter gegen Karstens hohe Ansprüche bestehen kann. Ansonsten meine ich – Achtung, Meinungsboard --, dass uns für eine Party mit spürbar lauter Musik im Hof das notwendige Equipment fehlt. Um den Keller zu beschallen, würde es natürlich ausreichen.
– RolF
Als eingefleischter Five-Pocket Jeans Träger erlebt man manchmal böse Überraschungen, wenn man representativ in den USA unterwegs ist und mal wieder in Anzug und Stoffhose springen muss. Ich hab' natürlich meinen Gürtel vergessen, sowas braucht man ja bei Jeans nicht.
Was bleibt mir also anderes übrig, als mir bis Dienstag, dem Tag des ersten Einsatzes, einen Bauch anzufressen, auf dass die Hose auch ohne Gürtel hält. Dank Fast-Food sollte das aber locker machbar sein. Guten Appetit!
– RolF
Für alle die von der Experimentierlust gepackt sind: Erst mal http://www.giga.de/index.php?storyid=120887 lesen und dann den nächsten Link zum Betriebssystemtest verwenden: No warranty
Heute: Grillen !! 20:00 Uhr
Wer kommt darf am Feuer platz nehmen und sich umsonst daran wärmen!
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Habe mir gedacht, das passt hier irgendwie ganz gut drauf:
BLOG unterwegs: Land und Leute, Taxis und Flüche
(aus szon Blog)
Hier besitzt nahezu jeder ein Handy und ein Auto, das sind Statussymbole. Verkehrsregeln beachtet niemand. Rote Ampeln und Stoppschilder werden einfach ignoriert, Vorfahrt hat, wer geschickt drängelt und am schnellsten reagiert. Wer bremst, verliert. Die Hupe ist das Wichtigste am Auto. Zu Fuß gehen ist lebensgefährlich. Ein unbedachter Schritt und man wird gnadenlos über den Haufen gefahren.
Es wimmelt von Taxen. In Palästina braucht man eine Lizenz, um Taxifahren zu dürfen. Viele besitzen diese nicht, streichen ihre Autos einfach gelb an.
In der Nähe meiner Unterkunft befindet sich eine Polizeistation, vor der immer an die zwanzig gelbe Autos stehen: Alles beschlagnahmte Taxis ohne Zulassung.
Die Araber sind immer für unkonventionelle Lösungen zu haben. Vor einigen Tagen wollte ich zum "Deutschen Haus", in dem mehrere Stiftungen und Entwicklungsdienste untergebracht sind. Der Taxifahrer kannte den Weg nicht. Er hielt einfach vor der deutschen Botschaft, klingelte und fragte, während ich vor Scham im Beifahrersitz versank.
Unpünktlichkeit ist völlig normal. Ich habe mir längst angewöhnt, zu Verabredungen grundsätzlich eine Viertelstunde später zu erscheinen.
Lustig ist, wie die Araber fluchen. Sie sind sehr kreativ, wenn es darum geht, Ausdrücke und Schimpfwörter zu erfinden. Ein relativ harmloses Beispiel: Die Leute hier kennen, anders als in Deutschland, ihre Familiengeschichte über Generationen, wissen über alle noch so entfernten Angehörigen und Vorfahren Bescheid. Wenn jemand sein Gegenüber so richtig treffen will, verflucht er den Vater des Vaters seines Vaters. Das haut rein!
Fortsetzung folgt… (seb)
ERÖFFNUNG des OPEN AIR Kinos am Schloss Gottesaue
Wer kommt mit?
Häh? Aber dir ist schon klar, dass 22.7. zweiundzwanzigster Juli – oder wie mein Opa zur besseren Unterscheidung zu sagen pflegte: JULAI – erst in einem Monat ist.
Schon klar, Vorfreude ist die schönste Freude, und wenn die ein bisschen länger dauert, ist das ja auch nicht schlecht. Ausserdem ist dann auch noch Zeit, um sich einen neuen Schlafsack zu kaufen.
Also gut, jetzt der enttäuschende Teil, mal abgesehen davon, dass das Programm ja auch nicht gerade berauschend ist: HEUTE gehe ich nicht mit!
Na, da wird doch mal wieder der Experimentalphysiker in mir wach: Ich bin heute an einem Stand-Ventilator mit klassischem Rotorblättern vorbeigelaufen. Da es kein Deckenventilator aus einem Film Noir ist, sind die Rotorblätter natürlich nicht größer als 30 cm und er muss sich entsprechend schneller drehen. Bei solchem Wetter wie heute auch mal so schnell, dass man mit bloßem Auge die Rotorblätter gar nicht mehr wahrnimmt.
Und jetzt kommt's. Ich laufe also am Ventilator vorbei und nehme noch so aus den Augenwinkeln war, dass ich die Rotorblätter doch sehe. Aber eben nicht ganz sondern abgeschnitten. Irritiert schaue ich noch mal genauer hin und merke, dass ich nur den Teil der Rotorblätter sehe, der sich vom Blickwinkel her vor dem dahinter stehenden CRT Monitor befindet.
Wirklich sehr cooler Effekt. Leider muss ich an eben diesem Monitor noch ein bisschen was arbeiten, sonst hätte ich mal die unterschiedlichen Bildwiederholfrequenzen durchgewobbelt.
Fazit: Werft eure Designer TFT-Displays weg. Die können nix im Vergleich zu einem Röhren-Monitor.
– RolF